Stephan

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in strartstr.



„Eine klasse Geschichte“, dieser Satz zieht sich durch die Vernissage in der Galerie der Stadt Sindelfingen am Donnerstagabend: Seit Februar arbeiten Klassen an der Realschule Hinterweil und am Goldberg-Gymnasium im Graffiti-Workshop mit Christoph Keck und Julian Wienand. Jetzt ist das Ergebnis, oder zumindest 14 der knapp 40 Tafeln, im zweiten Obergeschoss der Galerie am Marktplatz zu sehen.
„Klasse Geschichte“ für Bernd Wanner: „Die Rückmeldung kommt bei solchen Projekten viel schneller als bei einem Auto, wo wir manchmal Jahre auf ein Echo warten.“ Eine „klasse Geschichte“ für Goldberg-Gymnasiastin Antonia Krech: „Das hat uns so viel Spaß gemacht und wir haben entdeckt, dass Graffiti doch nichts Schlechtes ist.“ Eine „klasse Geschichte“ für die Hinterweil-Realschülerinnen Sarah Hoffmann und Büsra Birgül: „Wir haben sehr viel dabei gelernt und gehen jetzt mit ganz anderen Augen an die Kunst heran.“
Für Sindelfingens Kultur- und Schulamtsleiter Horst Zecha ist der Graffiti-Workshop ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit von verschiedenen Gruppen für die Kultur: „Kooperation ist für mich ein Grundprinzip. Hier arbeiten ein Weltunternehmen, zwei Schulen und die Galerie Hand in Hand, um Jugendliche für Kunst zu begeistern.“

Galeriechef Otto Pannewitz, der schon kurz nach seinem Amtsantritt vor über 20 Jahren ein erstes Sommercamp für Kinder im damals frisch umgebauten Kunsthaus organisiert hatte, erinnert an das mittlerweile zehnjährige Bestehen der „Werk-Stadt“: 2002 haben für eine erste Ausstellung aus dem Fundus des Automobilkonzerns die Galerie und das Werk in Sindelfingen beschlossen, in erster Linie für Kinder und Jugendliche zusammenzuarbeiten.
2012 haben sich Rathaus und Fabrik die Ausstellung „Berlin zeichnet“ als Kooperationsprojekt herausgesucht. Dazu gehören der Graffiti-Workshop und das Projekt „Sindelfingens Kinder zeichnen“, bei dem ein 30 Meter langes Kunstwerk entstanden ist, das im Oberlichtsaal der Stadtbibliothek gezeigt wird. Die Graffiti-Tafeln der Sindelfinger Schüler und die Zeichnungen von 22 Berliner Künstlern bleiben noch bis zum 17. Juni in der Galerie der Stadt.

Azrael

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in strartstr.



„Eine klasse Geschichte“, dieser Satz zieht sich durch die Vernissage in der Galerie der Stadt Sindelfingen am Donnerstagabend: Seit Februar arbeiten Klassen an der Realschule Hinterweil und am Goldberg-Gymnasium im Graffiti-Workshop mit Christoph Keck und Julian Wienand. Jetzt ist das Ergebnis, oder zumindest 14 der knapp 40 Tafeln, im zweiten Obergeschoss der Galerie am Marktplatz zu sehen.

„Klasse Geschichte“ für Bernd Wanner: „Die Rückmeldung kommt bei solchen Projekten viel schneller als bei einem Auto, wo wir manchmal Jahre auf ein Echo warten.“ Eine „klasse Geschichte“ für Goldberg-Gymnasiastin Antonia Krech: „Das hat uns so viel Spaß gemacht und wir haben entdeckt, dass Graffiti doch nichts Schlechtes ist.“ Eine „klasse Geschichte“ für die Hinterweil-Realschülerinnen Sarah Hoffmann und Büsra Birgül: „Wir haben sehr viel dabei gelernt und gehen jetzt mit ganz anderen Augen an die Kunst heran.“

Für Sindelfingens Kultur- und Schulamtsleiter Horst Zecha ist der Graffiti-Workshop ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit von verschiedenen Gruppen für die Kultur: „Kooperation ist für mich ein Grundprinzip. Hier arbeiten ein Weltunternehmen, zwei Schulen und die Galerie Hand in Hand, um Jugendliche für Kunst zu begeistern.“

Galeriechef Otto Pannewitz, der schon kurz nach seinem Amtsantritt vor über 20 Jahren ein erstes Sommercamp für Kinder im damals frisch umgebauten Kunsthaus organisiert hatte, erinnert an das mittlerweile zehnjährige Bestehen der „Werk-Stadt“: 2002 haben für eine erste Ausstellung aus dem Fundus des Automobilkonzerns die Galerie und das Werk in Sindelfingen beschlossen, in erster Linie für Kinder und Jugendliche zusammenzuarbeiten.

2012 haben sich Rathaus und Fabrik die Ausstellung „Berlin zeichnet“ als Kooperationsprojekt herausgesucht. Dazu gehören der Graffiti-Workshop und das Projekt „Sindelfingens Kinder zeichnen“, bei dem ein 30 Meter langes Kunstwerk entstanden ist, das im Oberlichtsaal der Stadtbibliothek gezeigt wird. Die Graffiti-Tafeln der Sindelfinger Schüler und die Zeichnungen von 22 Berliner Künstlern bleiben noch bis zum 17. Juni in der Galerie der Stadt.

Letzte Woche an einem kalten Abend hab ich mich also endlich auf den Weg gemacht ans Olgaeck um mit meinem guten Freund und geschätzten Künstlerkollegen Dave Braschler unser erstes Interview zu führen. Noch schnell beim Döner vorbei um zwei Bierchen zu holen und dann an der Eingangstür der vollgetaggtesten Ecke der Strasse klingeln. Am Ende des Abends, bzw um 4:00 nachts (Zeitumstellung sei dank...) ist folgendes Interview herausgekommen, unser erstes von hoffentlich noch vielen Künstlerfeatures...mehr nach dem Klick!

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